Das Neueste von IFCOM und Marktforschung in Hamburg
Neuigkeiten aus der Marktforschung, der Welt der Medien, Werbeforschung und IFCOM.
Werbewirkung von Anzeigen: 10 Jahre eine „Inventur der Inventare“
Werbewirkung von Anzeigen für Print-Mono-Kampagnen oder Mediamix
Vor 11 Jahren gründeten die Hamburger Verlage Gruner+Jahr und SPIEGEL das ICW, das Internationale Centrum für Werbeforschung und Mediaforschung in Hamburg. Das Ziel des Vereins war es, Marktforschungsergebnisse zur Werbewirkung zusammenzutragen und der Fachöffentlichkeit in Häppchen vorzustellen.
Das ICW ist schon Geschichte, bleibend ist eine Publikation vom renommierten Wissenschaftler Klaus Schönbach, eine Übersicht zur Werbewirkung von Anzeigen in Zeitschriften, in der alle zusammenfassenden Arbeiten zwischen 1975 und 2000 zu Fragen der Werbewirkung von Zeitschriften systematisch erfasst werden. Heraus kamen 256 Seiten, die von Sven Dierks und Michael Hallemann editiert wurden. weiterlesen »
Es fehlen neue Wirkungsmodelle
Michael Hofsäss und Dirk Engel stellten sich den Fragen von Dr. Sven Dierks.
“Für Sie als Agenturforscher: Was waren die bedeutendsten Erkenntnisse der Werbeforschung in den letzten Jahren? Wo gab es beachtenswerte Innovationen?”
Es gibt fünf Bereiche, die in diesem Zusammenhang von Interesse sind:
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Geld verbrennen in der Marktforschung – oder wie man 1,5% Internetsüchtige erfragt
Auf der Suche nach neuen Suchtpotentialen beauftragte die Bundesdrogenbeauftragte Mechthild Dykmans die Universitäten Lübeck und Greifswald mit der Durchführung einer Untersuchung:
Süchte sind schlimm. Und auf der Suche nach neuen Suchtpotentialen beauftragte die Bundesdrogenbeauftragte Mechthild Dykmans die Universitäten Lübeck und Greifswald mit der Durchführung einer Untersuchung, um Internetsüchtige ausfindig zu machen. Wahrscheinlich hat sie die Untersuchung auch bezahlt, also nicht sie selbst, sondern der Steuerzahler.
In der Veröffentlichung heißt es:
„Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, hat heute eine erste repräsentative Studie zur Häufigkeit der Internetabhängigkeit in Deutschland vorgestellt. Etwa 1 Prozent der 14- bis 64-jährigen in Deutschland wird nach der vom Bundesministerium für Gesundheit geförderten Studie “Prävalenz der Internetabhängigkeit” (PINTA) als internetabhängig eingestuft. Das entspricht rund 560.000 Menschen.“
Wie man junge Leute zur Zeitschrift bekommt
Neben den vielen Baustellen, die die deutsche Verlagslandschaft derzeit beschäftigen, steht die Heranziehung neuer, junger Leser an vorderer Stelle. Doch junge Leser sind schwierig: Vielen Jugendlichen fehlt es schlicht an Lesekompetenz, und insgesamt buhlt ein letztlich interessantes Konkurrenzmedienangebot um das knappe Zeitbudget.
Was liegt näher, als Zeitschriftenstapel an die Schulen zu schicken und die Schüler lesen zu lassen? In der Hoffnung, dass die Lehrer das Material im Unterricht einsetzen. Nun freuen sich nicht alle Lehrer – und Schüler – darüber, dass nahezu täglich Post kommt. Immerhin, ein Projekt „Zeitschriften in der Schule“ hat das Zeug, nicht gleich im Papierkorb zu landen.
